Wachsen und Gestalten

Die Delegation der Malteser in der Diözese Hildesheim beim Kongress in Seeheim; Bildquelle: Kliesch/Malteser

Seeheim/Hannover (mhd). Mit vielen Eindrücken und guten Anregungen für die zukünftige Arbeit sind acht Mitglieder der Malteser in der Diözese Hildesheim am Sonntag, 12. Mai, vom Kongress „Führen im Ehrenamt“ zurückgekehrt. Zum dritten Mal hatte der Malteser Hilfsdienst Deutschland zu diesem Kongress eingeladen, der vom 10. bis 12. Mai im Lufthansa Tagungshotel Seeheim stattfand und unter dem Motto stand: „Wachsen, Wirken, Mitgestalten“.


Eingeladen waren nach Auskunft des Malteser Hilfsdienstes Führungskräfte und angehenden Führungskräfte, die in diesem katholisch geprägten Verband etwas bewegen und Ehrenamtliche dafür motivieren möchten. Rund 500 Führungskräfte waren der Einladung gefolgt.

Der Kongress bot Gelegenheit zum Austausch sowie zur eigenen Weiterentwicklung. Erfahrene Referentinnen und Referenten vermittelten im Plenum manches Neue, das dann in insgesamt 15 Workshops vertieft werden konnte. Zu den Themen gehörte unter anderem die Gewinnung neuer Helfer und deren Führung. Themen waren aber auch die strategische Aufstellung von Malteser-Gliederungen und der Umgang mit Veränderungen sowie das große Thema Künstliche Intelligenz (KI). Daneben kam auch die Geselligkeit nicht zu kurz. Außerdem waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einem Gottesdienst mit dem Bischof von Dresden-Meißen Heinrich Timmerevers eingeladen, der Kaplan des Malteserordens und Bundesseelsorger des Malteser Hilfsdienstes ist.

Mitten im Geschehen: Acht haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Malteser in der Diözese Hildesheim: Neben Diözesanleiter Max Freiherr von Boeselager und dem stellvertretenden Diözesangeschäftsführer Dr. Christoph Mock waren auch Annika Wolfram, Referentin Soziales Ehrenamt, sowie Tanja Weidemann, Leitung Rikschadienst Hannover, und Tamina Barabasch als Leiterin Katastrophenschutz Göttingen dabei. Zur Hildesheimer Diözesandelegation gehörte darüber hinaus Sebastian Kahlert, stellvertretender Ortsbeauftragter Hannover, und Vivianne Madlena Hahn als Helfervertreterin der Malteser-Stadtgliederung Hildesheim, außerdem Monika Sonneck, die den Rikschadienst in Hannover leitet.

Die Stimmung vor Ort und in den Workshops sei sehr gut gewesen, berichtete Annika Wolfram nach dem Kongress. Trotz des straffen Programms habe es Zeit für den Austausch zwischen den Malteser-Diözesangliederungen gegeben. Und was haben die acht Delegierten nun von diesem Kongress mit nach Hause genommen ins östliche Niedersachsen? Beeindruckt hat nach Wolframs Einschätzung unter anderem ein Vortrag von Nicole Winter unter dem Titel: „Führung ist auch nicht das, was sie mal war“: Nichts geht ohne das Team, jedes Teammitglied zählt, Führung muss sich an die Bedürfnisse anpassen, sich auch hinterfragen und unter Umständen einen anderen Weg zum Ziel einschlagen, so die Überzeugung der Referentin und Eurofighter-Pilotin. „Ihr humorvoller Vortrag hat alle beeindruckt und den frühen Start um 8 Uhr am Samstagmorgen wettgemacht,“ erzählt Wolfram, die davon überzeugt ist, dass die Ehrenamtlichen aus Seeheim viele Impulse zur weiteren Entwicklung ihrer Gliederungen mitgenommen haben. Wichtiges Ergebnis zudem: Der Ehrenamtskongress soll wiederholt werden.


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